
Eisenstädter Bischofsvikar Voith: Bei Ukraine-Hilfe nicht nachlassen
Mit einem Appell, auch weiterhin solidarisch mit den im Krieg leidenden Menschen in der Ukraine zu bleiben, hat sich der Eisenstädter Bischofsvikar P. Lorenz Voith an die Öffentlichkeit gewandt. Der Bischofsvikar ist u.a. auch Pfarrer der Propstei- und Stadtpfarre Eisenstadt-Oberberg, die eine "Winterhilfsaktion" für das katholische Sheptytsky-Krankenhaus und die griechisch-katholische Erzdiözese Lemberg durchgeführt hat.
Zahlreiche Kartons mit Medikamenten und Hygieneartikeln wurden dieser Tage mit einem Bus in die Ukraine geschickt. Dazu wurden 10.000 Euro für soziale und humanitäre Anliegen gesammelt, darunter waren auch Beiträge des Klemens Hofbauer-Komitees und des "Lazarus-Orden" aus Wien. Wie Voith in einer Aussendung ankündigte, soll die Hilfsaktion in den nächsten Monaten fortgesetzt werden.
Voith dankte allen, die sich an der Hilfsaktion beteiligten. Die Hilfsbereitschaft in Eisenstadt sei sehr groß gewesen. "Die Zivilbevölkerung in der Ukraine lebt zwischen Angst, Verlust und Solidarität. Im Westen der Ukraine sind 3,7 Millionen Vertriebene untergekommen. Die Kirche steht diesen Menschen zur Seite und hilft, soweit möglich", so Voith wörtlich. Viele Menschen seien nicht nur materiell betroffen, sondern auch schwer traumatisiert. Gerade auch das katholische Sheptytsky-Krankenhaus stehe diesen Personen zur Seite.
Der griechisch-katholische Erzbischof von Lemberg, Ihor Voznyak, dankte bereits in einem Schreiben für die Solidarität: "Damit können wir auf die Herausforderungen der infolge des Krieges lebenden Menschen besser antworten", so Voznyak. Er gehört wie Voith dem Redemptoristenorden an. Schon 2022 und 2023 fanden Spendenaktionen für die Erzdiözese Lemberg über das Klemens Hofbauer-Komitee statt.
Quelle: kathpress