
Familienverband lädt zur achtsamen Fastenzeit
Am 5. März beginnt die Fastenzeit. Familienverbandspräsident Peter Mender lädt wenige Tage vor dem Aschermittwoch dazu ein, die vorösterliche Zeit als bewusste Auszeiten vom "oft stressigen Alltag" zu nutzen. Der Katholische Familienverband Österreich (KFÖ) wolle motivieren, "die Fastenzeit bewusst zu zelebrieren - nicht als Zeit des schmerzvollen Verzichts, sondern als Möglichkeit innezuhalten, Gewohnheiten zu hinterfragen und eine persönliche, bereichernde Erfahrung daraus zu machen", so Mender in einer Aussendung am Donnerstag. Der Verband bietet in diesem Jahr u.a. mit der Aktion "plusminus" Anregungen für Aktivitäten in der Fasten- und Osterzeit. Das Angebot richtet sich an Familien, Kindergärten, Schulen, Jugendgruppen und Einzelpersonen mit oder ohne religiösen Hintergrund.
Unter dem Motto "Haben wir, was wir brauchen? Brauchen wir, was wir haben?" will der Verband dazu anregen, den Blick auf das Wesentliche im Leben zu richten und über die eigenen Konsumgewohnheiten nachzudenken, wie es auf der Website der Aktion heißt (www.fastenzeit.jetzt). Über die App "Gutes Leben" können Einzelpersonen ebenfalls teilnehmen und erhalten regelmäßig Anregungen für die Fastenzeit.
Eine neue und unkomplizierte Möglichkeit, die Fastenzeit bewusst zu erleben, gibt es in diesem Jahr über den WhatsApp-Channel des Katholischen Familienverbandes. Dort werden täglich einfache Impulse zum Nachdenken, leichte Rezepte, Psalmen und Gesprächsanregungen geteilt. "So kann jeder im eigenen Tempo kleine Momente der Achtsamkeit in seinen Alltag integrieren", erklärte Mender.
An Kinder und Jugendliche richtet sich der Familienverband mit eigenen online Fastenplakaten, der Boomerang-App für Jugendliche oder der Aktion "40 Tage Fastenzeit - 40 gute Taten". Die Aktionen sollen dabei helfen, Fastenvorsätze durchzuhalten, "sie dokumentieren Fortschritte und fördern das Gemeinschaftsgefühl", so Mender.
"Fasten kann eine bereichernde Erfahrung sein", sagte der Familienverbandspräsident und verwies darauf, dass Fasten weder eine Leistung noch Verpflichtung darstelle: "Jeder Mensch entscheidet für sich selbst, ob und wie er fastet. Es geht nicht um Perfektion, sondern um kleine, bewusste Schritte. Man kann ausprobieren, was einem guttut und für sich entdecken, welche Form des Innehaltens passt - sei es beim Essen, bei der Mediennutzung oder im Alltag generell."
(Infos: www.familie.at/fasten2025)
Quelle: kathpress