
Diözese St. Pölten: 150.000 "Fasten-Würfel" gehen in die Pfarren
Unter dem Motto "solidarisch leben" sammelt die Diözese St. Pölten in ihrer traditionellen Fastenaktion in den Wochen vor Ostern für benachteiligte Menschen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Österreich. Rund 150.000 umweltfreundliche Papierwürfel werden dazu dieser Tage als Sammelboxen in den Pfarren verteilt. Mit den Spenden sollen Projekte in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Pastoral und Schöpfungsverantwortung finanziert werden, berichtet die St. Pöltner Kirchenzeitung "Kirche bunt" in der aktuellen Ausgabe (8/2025). "Die Fastenaktion ist ein lebendiges Zeichen gelebter Nächstenliebe", erklärte Marianne Ertl, Geschäftsführerin der Aktion.
Zum zehnjährigen Jubiläum der Umwelt- und Sozial-Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus will die Diözese heuer vor allem einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung leisten, hieß es. So werden etwa ein Don-Bosco-Schulprojekt für Klimaschutz-Maßnahmen in Indien, das Baumpflanzaktionen und sogenannte "Greenclubs" umsetzt, ein pastorales Projekt für ganzheitliche Ökologie in Peru und ein Umweltprojekt für erneuerbare Ressourcen in Tansania, das Schulungen für den Bio-Anbau von Kaffee, Avocados und Gewürzen für Kleinbauern finanziert, mit den Spendengeldern unterstützt.
Die Fastenaktion wurde 1963 vom damaligen Diözesanbischof Franz Zak gegründet. Alle Pfarren der Diözese St. Pölten führen seither in der Fastenzeit die Sammlung durch. Mit den Spenden der Fastenaktion 2024 konnten 31 Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika sowie in Österreich mit einer Gesamtsumme von rund 517.000 Euro finanziert werden.
(Spendeninfo: Raiffeisenbank Region St. Pölten, IBAN AT90 3258 5000 0120 0666, lautend auf: Fastenaktion; Website: www.fastenaktion.at)
Quelle: kathpress