Was ist dran an den Behauptungen der Proponenten des "Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien"? Katholisch.at unternimmt einen Fakten-Check
Das "Volksbegehren gegen Kirchen-Privilegien" verfolgt drei Ziele. So heißt es, man trete ein
"für die Schaffung eines Bundesverfassungsgesetzes:
1. Zur Abschaffung kirchlicher Privilegien
2. Für eine klare Trennung von Kirche und Staat
3. Für die Streichung gigantischer Subventionen an die Kirche
Für ein Bundesgesetz zur Aufklärung kirchlicher Missbrauchs- und Gewaltverbrechen"
Katholisch.at möchte im Folgenden den zentralen Behauptungen der Proponenten des Volksbegehrens nachgehen und damit die teilweise falschen, einseitigen oder grob irreführenden Behauptungen entkräften.
These: Das Konkordat von 1933 schränkt die Autonomie Österreichs in kirchlichen Belangen stark ein und sichert der Kirche eine privilegierte Stellung - Stimmt das?
These: Die Erhaltung katholischer Privatschulen und Kindergärten erfolgt überwiegend aus Steuergeldern, dennoch werden die Lehrinhalte von der Kirche diktiert - Stimmt das?
These: Die Administration der Steuereintreibung wird staatlich unterstützt, behördliche Meldedaten werden der Kirche zur Verfügung gestellt - Stimmt das?
These: Auch kirchliche Fakultäten werden vom Staat bezahlt, aber vom Vatikan kontrolliert. Die dort erlangten akademischen Grade sind staatlich anerkannt - Stimmt das?
Mönch, Glaubensbote bei den Sorben, erster Erzbischof von Magdeburg
Adalbert war zunächst Schreiber beim Kölner Erzbischof, dann Kanzleinotar beim späteren deutschen Kaiser Otto I. 959 wurde er Mönch in in St. Maximin in Trier, einem der berühmtesten Klöster Deutschlands. Auf Bitten der russischen Großfürstin Olga wurde er 961 als Missionsbischof nach Kiew in Russland geschickt, aber der Auftrag misslang, Adalbert entrann nur knapp dem Tod. 968 wurde er von Otto I. zum ersten Bischof des neu gegründeten Bistums Magdeburg eingesetzt, wo er sich besonders der Mission unter den Sorben widmete.
Hl. Margarete Ebner
* um 1291, Donauwörth, Bayern
† 20. Juni 1351, Bayern
Nonne, Mystikerin
Margarete stammte aus einem Patriziergeschlecht. Sie trat im Alter von 15 Jahren ins Dominikanerinnenkloster Maria-Medingen bei Dillingen ein. Von 1312 bis 1326 durch eine schwere Krankheit ans Bett gefesselt, wurden ihr Visionen zuteil, die sie mit der Hilfe ihres Seelenführers Heinrich von Nördlingen schriftlich festhielt.
Margaretes Grab in der nach ihr benannten Kapelle der Klosterkirche ist bis heute Wallfahrtsziel.
Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen.
Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.
So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt,
dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde.
Gib uns heute das Brot, das wir brauchen.
Und erlaß uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen.
Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben.
Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.